Die kapillar-dynamische Blutuntersuchung -Blutsteigbild- nach Dr.med. Kaelin und Geerd Seelig

Eine Kurzinformation

Das Blutsteigbild nach Kaelin wird grundsätzlich eingesetzt, um Krankheits-Dispositionen zu erfassen, die ihren Ursprung im Inneren des Menschen und durch ihre Lebensbiographie haben, also im Bereich der geistig-seelischen Lebenskräfte und der Lebensentwicklung. Sie können von dort aus im Laufe der Zeit auf die leibliche Organisation einwirken.
Geistig-seelische Prozesse haben die Fähigkeit, so stark auf die Ebene der Lebenskräfte Einfluss zu nehmen, dass sie die in ihr liegenden Regenerationskräfte behindern und deformieren.

Die KAELINsche Schule ist seit 1928 darum bemüht, die gegenwärtig Klinische-Diagnostik um einen „künstlerischen“ Anteil zu erweitern. Dabei wird das Blut in eine Umgebung gebracht, in der es die mit ihm verbundenen Gestaltungskräfte freisetzen kann bzw. zur Erscheinung bringt.
Eine sinnlich orientierte Medizin zählte früher zu den Künsten (Heilkunst), die nicht nur auf dem Intellekt und Experiment beruhte, sonder auch auf den „Eingebungen“, die eine gewisse Seelenschulung erforderte.

Dem Blut wird das Kapillarsystem eines Filter- oder Chromatograhpie-Papiers zur Verfügung gestellt, indem es sich (durch Kapillarkraft) fortbewegt und dabei formende, gestaltende Kräfte abgibt. Diese Situation ähnelt sehr stark Situationen innerhalb des menschlichen Leibes, der Kapillargefäße. Während der Laboruntersuchung wird das strömende Blut drei bis vier Stunden mit intensiver Aufmerksamkeit beobachtet.
Das Ziel einer „ganzheitlichen“ Betrachtung ist die Erkenntnis beider (!) Ebenen, also der übersinnlichen und der materiellen, körperlichen Ebene im Zusammenhang mit der Psyche, der geistigen Ebene.
Durch das kapillar – dynamische Blutbild nach Dr. med. Kaelin lassen sich folgende Zeichen abbilden:

  • Organ – Gestaltungskräfte, die sich nicht mehr voll in die Bedürfnisse des Gesamtorganismus einfügen. Das Ergebnis kann Über- und Unterfunktion sein.Ursache kann eine gestörte nervliche Reaktion, verschlacktes Bindegewebe oder ein zu früher Alterungsprozess, Skleroseprozess, sein.
    Organ – Gestaltungskräfte werden durch die Technik des Blut-
    steigbildes in Form von Organ – Zeichen sichtbar.
  • Organ-Gestaltungs-bzw. Regenerationskräfte, die sich zum Teil von ihrem physischen Organ lockern oder trennen und Teile ihrer Funktion in fremde Organ-Bereiche verlagern. Man kann von einem vagabundierenden Prozess sprechen. Er kommt im Blutsteigbild dadurch zum Ausdruck, dass Organ-Zeichen in fremden Organ-bzw. Körper-Feldern erscheinen.
  • Organ-Zeichen können mit unterschiedlichen Prozess-Zeichen verbunden sein:

    — Entzündungs-Zeichen

    — Verhärtungen, z.B. im Sinne eines vagabundierenden Skelett-Gestaltungs-Prozesses

    — Hinweisen auf einen partiell zu dynamischen, gutartigen Wachstums-Prozess
    — Hinweisen auf geistig – seelische Prozesse, die in die Regenerations-Kräfte Strukturen einfügen, die man in Blutsteigbildern findet von Menschen, die an Krebs erkrankt sind.
    — Das sind die sogenannten Krebs- bzw. Ca-Dispositions-Zeichen. Letztere sind jene Kräfte, die der Mensch in seinem Inneren erzeugt im Gegensatz zu den krebserregenden Substanzen, die wir von außen aufnehmen, den Karzinogenen. Die Summe dieser inneren und äußeren belastenden Kräfte ist die eigentliche Gefahr.

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Dieses Verfahren wurde 1928 von Dr. med. Werner KAELIN entwickelt, der auch maßgebend an der Entwicklung und Herstellung des sicher bekannten Mistelpräparates Iscador® beteiligt war.
Ziel dieses diagnostischen Verfahrens ist es, jene Unregelmäßigkeiten in der menschlichen Organisation zu erfassen, die zu malignen Geschwülsten führen können, wenn sie eine Langzeitwirkung auf den sichtbaren, physischen Leib ausüben.
Ob diese Wirkung allein oder nur in der Kombination mit Karzinogenen herbeigeführt wird, bleibt eine offene Frage.
Jene hier gesuchten Unregelmäßigkeiten sind solche, die in den übersinnlichen Wesensgliedern des Menschen aktiv sind, also auf der
geistigen/Ich-Ebene
auf der seelischen Ebene, (denken, fühlen, wollen, sind die drei menschlichen Seelenglieder)
Ebene der Lebenskräfte

Diese drei übersinnlichen Wesensglieder sind mit dem sichtbaren physischen Leib eng verbunden und können ihn beleben und beseelen.
Überschreitet der Mensch in seinem Beobachten/Denken, Fühlen und Wollen diesen Rahmen der göttlichen Schöpfung, so entwickeln sich in den übersinnlichen Wesensgliedern Kräfte, für die innerhalb der Heilung wenige, ausreichend regenerierende, Kräfte vorhanden sind. (Fremd-Astralität? / Abschnürungen? / Elementarwesen?) So kann es sein, dass man den Urlaub nicht mehr ausreichend erholsam empfindet, der Schlaf nicht mehr „gut“ ist, oder eine allgemeine Unzufriedenheit bedrückt die Seele und diese behindert die nächtliche Belebung der Lebenskräfte.

Es wurden innerhalb der vielen Erfahrungsjahre in den Steigbildern Strukturen gefunden, die man als außerhalb der üblichen Regenerationsmöglichkeit liegend betrachtet. Wir bezeichnen sie als „Krebs-Dispositionszeichen“. In vielen Fällen kann man durch Veränderungen bestimmter Lebensformen diese Kräfte reduzieren, wenn eine therapeutische und medikamentöse Hilfe diese Bemühungen unterstützt. (Vgl. Anlage zum Blutsteigbild-Bericht u. Fa. Wala, Richtl. Malignom-Therapie mit ISCUCIN-Viscum-Präparaten).

Versteht man das KLINISCHE BILD als einen Status des gegenwärtigen Seins auf PHYSISCHER EBENE, so kann man das Ergebnis des Blutsteigbildes als einen Status auf übersinnlicher Ebene (geistig/seelisch) ansehen, eingeschränkt auf die auf den Leib gerichteten Kräfte. Liegen diese Kräfte außerhalb des Norm-Bereichs, so kann man davon ausgehen, dass sie nicht zu einer Gestalt-Erhaltung/Regeneration, sondern bei Langzeitwirkung zu einer Gestalt-Veränderung (Krankheit) führen.
Von diesem Standpunkt aus ist das Ergebnis des Blutsteigbildes ein möglicher(!) künftiger klinischer Status, man spricht von einer Disposition!
Sie kann in der postoperativen Situation im Sinne einer Rezidivgefährdung weiter bestehen und – durch das Blutsteigbild – in ihrer Größenordnung erfasst werden.

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Zur Therapie der Krebs-Disposition, die häufig auch in der postoperativen Phase mehr oder weniger lang weiter besteht:

  • Haben die Ca-Dispositionszeichen einen eindeutigen Lokalisations-Schwerpunkt, der nicht immer mit der Lokalisation des Karzinoms übereinstimmen muss(!), so ist in der Regel die Wahl des Wirtsbaums oder des Metallzusatzes oder des Organpräparates ebenfalls eindeutig.
  • Sind die Dispositionszeichen in mehreren Körper/Organ-Feldern gleichwertig verteilt, so kann entweder ein nicht-organspezifisches Mistel-Präparat in Verbindung mit den entsprechenden Organpräparaten verwendet werden, also ein geschlecht-spezifisches, oder ein Mittel nach einem Gesichtspunkt, den nur der behandelnde Therapeut entscheiden kann.
  • Aus dem Grad der Ca-Dispositionszeichen kann man auf die ungefähre Anzahl der Mistel-Injektionen (der “Serien“ bzw. „Kuren“) pro Jahr schließen.

Wie der Patient im Sinne eines Organismus, der aus geistigen Kräften, seelischen Kräften, Lebens-Kräften und den physikalisch-chemischen Kräften besteht, auf die Therapie (d.h. Arzneimittel plus Lebensweise) reagiert, wird nicht nur durch das subjektive Befinden des Patienten erkannt, sondern auch durch eine vergleichende Blutuntersuchung mittels des kapillar-dynamischen Blutsteigbildes.

Es muss betont werden, dass ein Blutsteigbild weder körperliche Karzinome noch die im Körper vorhandenen Karzinogene erfasst. Dies ist der heutigen „Schulmedizin“ vorbehalten.

Erfasst werden können abnorme geistig-seelische Prozesse, die im Laufe der Zeit aus dem seelischen Bereich in den Bereich der Lebens-/Regenerations-Kräfte abgedrängt werden und dann mit zeitlicher Verzögerung den physischen Bereich im Sinne einer malignen Entartung deformieren.

Da durch die Entfernung eines leiblichen Organs seine möglicherweise deformierten Gestaltungs-, Regenerations- und Energiekräfte nicht mit entfernt werden können, wird das Blutsteigbild nach KAELIN auch im postoperativen Zeitraum eingesetzt.

Das Honorar für eine Untersuchung beträgt € 165,–. Die Kassen vergüten diesen Betrag nicht, sie betrachten die kapillar-dynamische Blutuntersuchung nach Dr.med. KAELIN als ein nicht allgemein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren. Bitte machen Sie Ihre Patienten darauf aufmerksam, dass sie über diesen Betrag eine Rechnung bekommen – falls die Rechnung nicht an Ihre Praxis gehen soll. Wünschen Sie die Rechnung an Ihre Praxis, bitte ich um Mitteilung. Spezielle Versandgefäße für Blutproben stehen Ihnen auf Anforderung jederzeit kostenlos zur Verfügung.
Der Steigbild-Bericht ist grundsätzlich für den Therapeuten bestimmt, der die Ergebnisse auf die Persönlichkeit des Patienten beziehen und in Beziehung zu weiteren Untersuchungsergebnissen nutzen kann.
Gibt es Fragen zum Blutsteigbild-Bericht, bitte ich um telefonische Rücksprache.
Ebenfalls eignet sich das Steigbild auch für eine mögliche Betrachtung der Lebensbiographie.
Eine vergleichende Blutuntersuchung (Kontrolluntersuchung) im Abstand von ca. einem halben Jahr, ohne einen ausführlichen Bericht, aber mit einer vergleichenden schematischen Aufstellung, beträgt € 130,–. Der behandelnde Therapeut bekommt dadurch die Möglichkeit zur Erkenntnis, wie die durchgeführte Therapie greift, evtl. ergänzt oder abgeschlossen werden sollte.